Die Geschichte des Golfballs - Golf-Blog

Obwohl es schwierig zu glauben sein mag, aber die ersten Golfbälle waren aus Holz.

Im 17. Jahrhundert führte Allan Robertson aus Schottland eine Erneuerung ein und zu einem Ledersack hat er Gefieder reingesteckt. Diese Bälle sollte man aber oft wechseln, weil sie unter dem Einfluss vom Regen kaputt gingen oder häufig zerplatzten. Ihr Preis war vom Arbeitsaufwand abhängig, und eine Person war während des Arbeitstags im Stande maximal vier Bälle zu produzieren.

Der nächste Schritt war die sogenannte Guttapercha – so heißt der eingetrocknete Milchsaft vom Guttaperchabaum, der nach entsprechender Modellierung und Eindickung als Füllung der Bälle galt. Die Produktionskosten waren geringer und die Ertragsfähigkeit größer. Man konnte diese Bälle auch reparieren. Von der Beachtung der Aerodynamikregeln konnte man aber nicht sprechen – die Bälle waren unberechenbar und es war unheimlich schwierig sie zu kontrollieren.

Ganz zufällig kam es zum nächsten wichtigen Schritt in der Entwicklung des Golfballes, während Coburn Haskell eine Kugel aus Gummi formierte. Als er seine Möglichkeiten bemerkt hat, wurden weitere Verbesserungen durchgeführt. Eine davon ist die Hülle mit speziellen kleinen Grübchen, die aus dem Englischen Dimples heißen und die Aerodynamik des Balles verbessern. Die Dimples funktionieren bei Golfbällen bis heute und sind ihr Merkzeichen. Je nach Hersteller gibt es verschiedenen Muster von Dimples.

Der Durchschnitt eines Golfballes beträgt nicht weniger als 42,67 mm und das Gewicht maximal 45,93 g. Er besteht aus Plastik, Harz, Gummi, Balata, Surlyn und anderen Stoffen. Jeder Ball muss spezielle Tests bestehen, bevor er zum Spiel zugelassen wird.

Im Handel gibt es unter der Golfausrüstung viele Arten von Golfbällen. Der Unterschied liegt im Bau und Stoff, was Einfluss auf die Eigenschaften des Balles hat. Sie sind für verschiedene Spieler je nach dem Fortschrittsgrad bestimmt.

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